Positive Selbstwahrnehmung fördern – So mach‘ ich es

Hallo liebe Leute,

lange, lange ist es seit dem letzten Beitrag her. In der letzten Zeit hatte mich meine Erkältung leider voll im Griff, sodass ich mich erstmal auskurieren musste, aber jetzt geht’s wieder frisch ans Werk. 🙂 Heute möchte ich mit euch über das Thema positive Selbstwahrnehmung fördern und eigene Wertschätzung sprechen und darüber, wie sich eine gesunde Reflexion auf das eigene „Ich“ auch positiv auf deinen Weg in einen gesunden Lebensstil auswirken kann – nein, sogar eine wichtige Basis für ein gesundes Leben ist. Viel zu oft lassen wir einfach den Kopf hängen, verstecken uns, sind unzufrieden und lassen uns dadurch runterziehen. Das muss, kann und soll definitiv nicht sein.

Wer mich kennt, weiß, dass ich als echte Freundin vieler Worte hierzu wieder Romane schreiben könnte. Ich gebe mein Bestes, das nicht zu tun. 😉 Wer es eilig hat, kann gleich zum letzten Abschnitt switches  Dort schreibe ich, was ich konkret unternehme, um meine positive Selbstwahrnehmung zu fördern. Viel Spaß beim Lesen! 🙂

Beeinflussung der Selbstwahrnehmung durch soziale Medien

Für mich haben soziale Medien definitiv einen Einfluss auf die eigene Selbstwahrnehmung. Ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, dass sie bzw. das, was veröffentlicht wird, bei vielen Nutzern der Auslöser für eine unsichere Einstellung zu sich selbst ist – eine Brutstätte für Selbstzweifel.

Inszenierung macht der Realität den Gar aus – Positive Selbstwahrnehmung fördern geht anders!

Mal eben ganz spontan ein Selfie für Instagram schießen? #neverever #vergisses 😉
Hashtags wie #wokeuplikethis oder #nomakeup bringen mich mittlerweile oft nur noch zum Schmunzeln. 😉 Ganz klar, wir sehen in der Früh natürlich alle top gestylt aus… 😉 Mein #nomakeupinthemoring-Selfie erspare ich euch an dieser Stelle mal. 😉 Was meist so ganz spontan und natürlich perfekt aussieht, ist oft mit unglaublichem Aufwand und viel Nachbearbeitung verbunden. Ein Schnappschuss im Café, wie man sich seinen Chai Latte schmecken lässt, kann sich mal eben als halber Foto-Marathon entpuppen. Und ganz ehrlich: Wer veröffentlicht schon gerne Bilder von sich, auf denen er sich selbst nicht gefällt – vor allem, wenn so viele Leute erreicht werden.

Ich bin da oft genauso eitel: Als wir die Bilder von unserer Joggingsession angesehen haben, fand Marcus das mit dem Graffiti, was ich nach langem Hin und Her doch auf Insta veröffentlicht habe, von Anfang an super. Mein erster laut ausgesprochener Gedanke war „Das geht auf keinen Fall online. Ich hab einen Schweinenacken! Never, wird das jemand zu Gesicht bekommen.“. Ich habe es trotzdem veröffentlicht. Warum: weil ich zeigen will, dass man nicht immer perfekt aussehen muss und ich damit für mich einen großen Schritt in Richtung positive Einstellung zu mir selbst gehen wollte.

Blickt hinter die Foto-Fassade

Worauf ich hinaus will: Glaubt nicht immer alles, was ihr seht! Und lasst euch bitte nicht von scheinbar makellosen Gesichtern und Körpern unterkriegen! Denn das fiese Gefühl der Unsicherheit schleicht sich leider immer wieder viel zu schnell in unseren Alltag ein und kratzt, wenn es ganz doof kommt, an unserer Selbstwahrnehmung. Ich stelle immer wieder fest (bei mir selbst oder bei anderen) wie man sich von der perfekt inszenierten Selbstdarstellung anderer selbst runterziehen lässt. Man sieht andere und man sieht sich daneben. Man sieht durchtrainierte Körper und daneben vielleicht eine kleine Speckrolle. Man sieht strahlende Haut und man sieht daneben große Poren, einen leichten Glanzfilm und vielleicht ja sogar schon erste Falten auf der Stirn. Man sieht glänzendes Haar, das aussieht wie von der Sonne geküsst und daneben sieht man eine stumpfe Mähne, die mal wieder einen Friseurbesuch nötig hätte… Okay, gut jetzt. Wir wollen es jetzt auch nicht übertreiben. 😉 Für mich steht fest, dass die blanken Inszenierungen, wie sie in sozialen Medien oft der Fall sind, zu einer negativen Selbstwahrnehmung führen können.

Genauso ging es mir in der Vergangenheit oft. Exakt so geht es mir auch heute immer wieder. Genauso ging es mir beispielsweise auch als ich NOS online gestellt habe bzw. überhaupt die Idee dazu hatte. Ich habe mich gefragt, ob andere überhaupt etwas von mir, der Person, die noch lange nicht aussieht wie Sophia Thiel und Co., hören wollen. Ich habe mich dafür entschieden und mir nicht von meiner unsicheren Selbstwahrnehmung eine fantastische Chance nehmen lassen. Ich habe es keine Sekunde bereut. Im Gegenteil. NOS hat sich zu einem absoluten Herzstück in meinem Leben gemausert. Und die ganze positive Kritik motiviert mich, weiterzumachen. Vielen Dank an dieser Stelle für euren großartigen Support!!! 

Das Gefühl der Unsicherheit, was mich betrifft, schleicht sich immer wieder ein, aber ich glaube, das ist zu einem gewissen Maße auch normal. In gewisser Weise finde ich es auch gut, dass ich „Optimierungspotenzial“ sehe, da mich das auch motiviert, besser zu werden.

Allerdings sollte der kritische Blick auf sich selbst, nicht dauerhaft ins Negative schweifen – das zieht nur runter und wir wollen ja nicht, der eigentlich schöne Schwan sein, der in einer düsteren Welt gefangen ist:

 

Wie kann ich eine positive Selbstwahrnehmung fördern?

Fakt ist definitiv: Wer über eine gesunde Selbstwahrnehmung und positive Einstellung zu sich selbst verfügt, lebt gesünder! Du kannst deine Erfolge im Training steigern und deine mentale Gesundheit unterstützen. Warum? Weil du dich nicht mit negativen Gefühlen vom Wesentlichen abbringen lässt und gleich viel motivierter und mehr Spaß an die Sache rangehen kannst.

Die ultimative Geheimformel?

Aber was kann man dafür tun? Hier die Lösung: Stelle dich jeden Morgen vor den Spiegel, lächle dich an und sage dir: „Ich bin toll“. Hahaha, jetzt hätte ich zu gerne gesehen, wie du geguckt hast als du das gelesen hast. 😉 Was du und ich jetzt vielleicht schon irgendwie beschmunzeln und als reines Tschakka-Gehabe ansehen, ist im Prinzip aber nichts als die blanke Wahrheit! Wenn du von dir und dem, was du tust überzeugt bist, flutscht der Rest viel leichter. Ein richtiges Geheimrezept gibt es nicht und falls ich es kennenlernen sollte, informiere ich euch „selbstverfreilich“ ;-). Ich für meinen Teil versuche mir für eine gesunde Einstellung immer wieder folgende Punkte vor Augen zu führen:

  1. Willst du ein Siegertyp sein, fühl dich wie einer: Ein echter Held bist du nicht erst, wenn du es schaffst, 30 Kilometer zu Joggen. Du bist der Held in deinem Leben, wenn du es für richtig hältst, dass du einer bist. Nicht andere setzen die Messlatte, sondern du für dich selbst. Sei stolz auf dich und sage dir auch!
  1. Eigenlob stinkt nicht immer: Das Sprichwort kennen wir ja alle, aber warum sollte man nicht auch mal von sich schwärmen können? Bei anderen haben wir ja auch kein schlechtes Gewissen, sie für ihr tolles Outfit oder ihre sportlichen Erfolge loben zu können. Lobe dich doch einfach auch mal selbst und sage dir selbst, wie toll dieses oder jenes war, was du geschafft hast. Das ganze muss ja nicht in einer theatralischen Hymne enden. 😉
  1. Erfreue dich an kleinen Erfolgen: Klar, wollen wir alle hoch hinaus, aber sind wir gleich schlechter als die, die unser Ziel schon erreicht haben, nur weil wir es noch nicht erreicht haben? Definitiv nein! Lass dich nicht davon runterziehen, dass du von deinem Ziel noch entfernt bist. Nutze stattdessen die Gunst der Stunde und freue dich, dass du Schritt für Schritt vorankommst.
  1. Orientiere dich nicht immer an anderen. Du bist dein Maß: Klar, ein Vorbild zu haben ist toll und spornt an, seine Ziele zu erreichen. Der Satz meint auch nicht, dass du dir von anderen nichts annehmen sollst, im Gegenteil. Hier geht es vielmehr darum, zu lernen, viel mehr auf die eigene Ausgangsbasis zu achten und Äpfel nicht mit Birnen zu vergleichen. Jemand der schon jahrelang trainiert, liefert wahrscheinlich ganz automatisch eine bessere Performance als ein Anfänger ab. Die Ausgangsbasis ist entscheidend.
  1. Sei es dir selbst wert: Ein, wie ich finde, sehr wichtiger Punkt. Führe dir selbst immer wieder vor Augen, dass du es selbst wert bist, dir etwas Gutes zu tun. Mir persönlich hilft das sehr, am Ball zu bleiben.
  1. Lasse Dinge Revue passieren: Hat man einmal sein End- oder Zwischenziel erreicht, fühlt es sich im ersten Moment an wie der Himmel auf Erden. Oft geht es aber viel zu schnell, dass man sich an den neuen IST-Zustand gewöhnt und die Erfolge zur Normalität werden. Blicke regelmäßig auf deine Erfolge zurück und führe dir vor Augen, was du geschafft hast. Du kannst stolz auf dich sein.
  1. Du musst niemandem etwas beweisen: Seit Kurzem gehen Marcus und ich ja zusammen joggen. Marcus ist schon viel länger im Training als ich, was Cardio betrifft (ich bin ja wie erwähnt ein totales HIIT-Girl), dementsprechend fühlte es sich für mich zunächst so als ob Schnecke gegen Speedy Gonzales ins Battle geht. Da ich schon ewig HIIT mache, wollte ich hier einfach auch keine schlechte Figur machen… Statt daraus Ansporn zu ziehen, zog es mich erstmal runter und das ist der schlechte Weg. Statt sich runterziehen zu lassen, weil jemand etwas besser kann, sollte man sich vor Augen führen, dass man niemandem etwas beweisen muss, sondern lieber die Chance nutzen, von dem, der (scheinbar) mehr kann, zu lernen. 🙂

Und zu guter Letzt: Lass dich wie oben schon beschrieben nicht von Instagram und Co. täuschen. Hier wird viel inszeniert, kaschiert und retuschiert.

Habe ich das alles schon zu hundertpro verinnerlicht? Ich bin ehrlich zu dir. Nein, habe ich noch nicht! Allerdings sind das für mich die Sätze, die ich mir immer wieder vor Augen führe, um eine positive Selbstwahrnehmung zu unterstützen – gerade in Sachen Figur hat mir das in den letzten Monaten sehr geholfen, eine gesündere Haltung einzunehmen. Deshalb wollte ich das einfach auch mit dir teilen. 🙂

Was sagt ihr zu dem Thema? Erwischt ihr euch auch ab und zu dabei, wie ihr unsicher werdet und sich eure Selbstwahrnehmung verändert? Oder habt ihr vielleicht Tipps, wie man seine positive Selbstwahrnehmung fördern kann?

Ich freue mich über euer Feedback und wünsche euch noch einen zauberhaften Sonntag.

 

Famose Grüße

Sandy

1 Comment

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  1. Hallo Sandy,

    das hast Du wieder schön geschrieben. Ich stimme in vielen Punkten zu. Gerade das Thema Ziele ist sehr spannend. Setze Dir hohe Ziele, egal was Andere dazu sagen und definiere in welcher Zeiteinheit diese von Dir erreicht werden sollen. Breche die Ziele auf Jahresziele und Monatsziele runter und Du wirst Dich wundern wie Du, Dein Umfeld und Dein Unterbewußtsein dafür sorgen, dass genau diese Zwischenziele ständig erreicht und leicht überboten werden. Das Erreichen des Endzieles kommt dann fast von ganz alleine. Viel Spaß beim Ausprobieren.

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