Haferflocken – Unser Ballaststoff-Held

Früher waren Haferflocken für mich das Sinnbild für typische „Krankheitsgerichte“, die Oma einem bei Magen-Darm-Problemen brachte. Wenn es gut lief, gab es noch einen geriebenen Apfel dazu, der die damals fast nach nichts schmeckende Pampe wenigstens ein bisschen „gepimt“ hat. Jetzt, viele Jahre später, haben sie sich für uns zu einem echten Alltime-Favorite gemausert und definitiv einen Platz in unseren Lebensmittelhelden verdient. Ganz zu Unrecht haben wir sie viele Jahre links liegenlassen. Das holen wir jetzt doppelt und dreifach nach und widmen ihnen daher nun einen kompletten Beitrag.

Wo kommen Haferflocken eigentlich her?

Fangen wir einfach mal beim Urschleim an:
Wenn wir den Ursprung von Hafer ganz spontan bestimmen müssten, würden wir wahrscheinlich nicht vermuten, dass dieser in Asien liegt. Aber es ist wahr. Bereits 5000 v. Chr. gelangte die wilde Form des Hafers nach Mitteleuropa, welche zunächst nur als Unkraut verschrien wurde. Erst in der Bronzezeit als sich herausstellte, dass das zu den Süßgräsern gehörende Gewächs besonders witterungsbeständig war, erkannte man langsam die Qualitäten des Superfoods. Oder wusstest du das schon? Wir waren jedenfalls ganz erstaunt.

Wie wird Hafer hergestellt?

Wusstest du schon, dass Haferflocken nicht schon von Anfang an ihre lustige, platte Form haben?
Haferkörner reifen in feinen Rispen heran und werden in der Zeit von März bis April geerntet. Anschließend werden sie bedampft, getrocknet und dann erst flach gewalzt. Bei der Produktion wird zwischen einer groben und feinen Variante unterschieden. Ich mag es ein bisschen weniger crunchy und nehme daher fast immer feine Haferflocken. Der Herstellungsprozess ist entscheidend für die Qualität der Ballaststoffbombe, daher achten wir beim Kauf immer auf Bio-Qualität.

Haferflocken: gesund oder nicht?

Wie bei so ziemlich jedem Ernährungsthema scheiden sich auch bei der Frage, ob Haferflocken gesund sind oder nicht, die Geister. Wir haben uns das genauer angesehen und gehören definitiv zur Fanseite. Folgende Punkte haben uns einfach überzeugt:

  1. Haferflocken sind ballaststoffreich und wirken sich damit positiv auf den Blutzuckerspiegel, den Verdauungsprozess und das Herzkreislaufsystem aus.
  2. Auf 100 Gramm Haferflocken kommen fast 10 Gramm Ballaststoffe. Damit hält dich dieser Lebensmittelheld besonders lange satt.
  3. Ausgerüstet mit Eisen sind sie ein echter Helfer gegen Müdigkeit und stärken das Immunsystem.
  4. Haferflocken punkten außerdem durch Magnesium, das für den Aufbau deiner Knochen zuständig ist, deine Körperzellen stabilisiert und deinen Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel unterstützt.
  5. Das enthaltende Biotin stärkt Haare, Nägel und Haut. In Kombination mit den Vitaminen B1 und B6 kann es sogar Müdigkeit, Schlafstörungen und schlechter Stimmung vorbeugen.

Mit unserer Meinung scheinen wir übrigens nicht alleine dazustehen wie eine Umfrage von Statista aus dem Jahr 2015 zeigte: Während im Jahr 2010 rund 1,9 Millionen Befragte angaben, mehrfach wöchentlich Haferflocken zu konsumieren, waren es im Jahr 2015 schon 2,35 Millionen.

Rezepte mit Haferflocken

Wie gesagt sind Haferflocken für uns einfach nicht mehr aus dem Speiseplan wegzudenken. Wir lieben sie in Müsliriegeln genauso wie in Brownies und Brötchen oder klassisch als Haferbrei. Hier findest du ein paar unserer Rezepte mit Haferflocken:

Schau am besten immer wieder hier vorbei, da wir das Repertoire stetig erweitern.

Mehr Infos gibt es hier

Keine Frage, Haferflocken sind toll und wir lieben sie, aber trotzdem wollen wir dich an dieser Stelle auch nicht mit Informationen zu diesem Helden überfluten. Falls du mehr lesen möchtest, schaue doch einfach hier vorbei:

http://www.gmf-info.de/ballaststoffe.pdf

https://www.ugb.de/lebensmittel-zubereitung/warenkunde-hafer/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/hafer.html

Stehst du auch so auf Haferflocken wie wir? Was ist dein Lieblingshaferflocken-Rezept?

Wundervolle Grüße
Sandy

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