Kichererbsen-Curry aka der kichernde Bohnenlover

Hallo liebe Freunde des gesunden Lebens,

manchmal gehöre ich zu der Sorte Mensch, die gerne alles mit einem Mal haben wollen, ohne irgendwo Abstriche in Kauf nehmen zu müssen. Das ist nicht gerade immer vorbildlich, i know… 😉 Gerade in Sachen Essen bin ich so eine von diesen „Alles-Haben-Wollern“. Es soll gesund sein, schnell gehen, schmecken und mich auch noch lange satt machen. Und ja, das geht! Deswegen feiere seit Kurzem ich meine Mittagspausen-Mahlzeit-Party immer öfter mit meinem „immer kichernden Bohnenlover“ oder auch Kichererbsen-Curry genannt.

Wie das vegane Gericht fixifoxy zubereiten kannst, erfährst du im heutigen Beitrag.

Was ist am Kichererbsen-Curry denn überhaupt gut?

Klar, wenn man will, findet man überall was mehr oder weniger Gesundes. Das Kichererbsen-Curry punktet aber wirklich, es tut nicht nur so als ob und gehört nicht in die „Mehr-Schein-als-Sein-Schublade“. Sieh selbst:

  • Kichererbsen: Die schnieken Wunderkügelchen enthalten jede Menge wertvolles Protein, sind reich an Vitamin B und sind dank Mineralien und Spurenelementen prima für deine Verdauung. Selbst Hildegard von Bingen war schon starke Freundin der Hülsenfrucht.
  • Bohnen: Bohnen punkten durch Ballaststoffe und verfügen über die wundervolle Eigenschaft, den Blutzuckerspiegel niedrig zu halten, was natürlich besonders für Diabetiker ein Segen ist.
  • Kokosmilch: Zur Kokosmilch könnte ich jetzt Romane schreiben. Heute belasse ich es aber dabei, dass die Kokosnuss eine der gesündesten Fettquellen ist. In meinen Lebensmittelhelden werde ich hierzu einen separaten Beitrag schreiben.
  • Sesam: Die kleinen Körner schmecken nicht nur himmlisch, sondern liefern dir wertvolles Kalzium, Eisen, Vitamin E und jede Menge mehr, was deinen Körper von innen heraus richtig happy macht.

Während sich „Döner-Vergötterer“, „Pommes-Verschriebene“ und „Pizza-Anbeter“ womöglich im Mittagstief befinden, kannst du mit diesem veganen Gericht wieder voller Power ans Werk gehen.

Utensilien

Zur Zubereitung unseres leckeren Kichererbsen-Currys brauchst du:

  • 1 Küchenmesser
  • 1 Schneidbrett
  • 1 großen Topf / Pfanne (mit Beschichtung)
  • 1 Löffel (zum Umrühren)

Zutaten für dein Kichererbsen-Curry

Damit unser immer kichernder Bohnenfreund dir bald am Mittagstisch Gesellschaft leistet, brauchst du folgende Zutaten:

  • 1 Dose Kichererbsen (aber selbstverständlich gehen auch frische)
  • 200 ml Kokosmilch
  • 150 Gramm Bohnen
  • 1 Hand voll Cashewnüsse
  • 1 TL Salz
  • 5 Pfefferkörner (es geht natürlich auch welcher aus der Mühle)
  • 2 TL Sesam
  • 2 TL Curry
  • ½ TL Chiliflocken

Welche Beilagen passen dazu?

Hier einen auf „Essens-Polizei“ zu machen, kommt mir nicht in die Tüte, daher lautet meine Antwort ganz einfach: Iss dazu, was du willst. 🙂 Hier gibt’s keine Regeln. Ich esse das Curry super gerne mit Himalaya-Reis oder Dinkelnudeln. Marcus genießt es lieber mit Couscous. Also feel free und kombiniere es nach Lust und Laune. Das ist, finde ich, auch das famose am Curry – man kann es essen zu was man will und schmecken „tut’s“ doch eh immer. Auch ohne Beilage immer ein Bringer.

 

Kichererbsen-Curry Zubereitung

Wie gewohnt, glänzt auch dieses Rezept mit einer grandios kurzen Zubereitungszeit. Denn wer hat nach der Arbeit schon Bock, ellenlange Sessions in der Küche zu schieben? Ich auf jeden Fall nicht. 😉 Folgende Schritte reichen vollkommen aus:

  • 1. Gib etwas Kokos- oder Erdnusöl in die Pfanne/Topf und brate Kichererbsen und Bohnen ganz kurz (circa 1 Minute) darin an.
  • 2. Gib die Kokosmilch und deine Cashews hinzu.
  • 3. Füge alle Gewürze hinzu und lasse dein Curry für circa 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln.
  • 4. Nimm deinen immer kichernden Bohnenlover von der Herdplatte und streue noch etwas Sesam oben drauf.

Du kannst das Gericht super für mehrere Tage zubereiten und immer wieder mit verschiedenen Beilagen kombinieren. So hast du verschiedene Mittagsessen ohne viel Aufwand kreiert. Vorausgesetzt, dein Curry wird immer kühl gelagert, hält es sich circa 4 Tage.

Hast du Fragen, Wünsche oder Optimierungsvorschläge zu dem Rezept, dann hinterlasse uns doch gerne einen Kommentar. Wir sind gespannt, ob dir unser veganes Kichererbsen-Curry genauso gut schmeckt wie uns.

Wundervolle Grüße
Sandy

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