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Achtung: Vorgeplänkel – Freunde weniger Worte können das überspringen

Wenn ich ehrlich bin, weiß ich gar nicht genau, wie ich anfangen kann, dir zu erzählen, worum es hier gehen soll. Ich habe den Einstieg gefühlte tausendmal geschrieben und war immer noch nicht zufrieden. Der ein oder andere mag sich vielleicht denken „Was stresst sie sich so, ist doch nur ein Foodblog und kein literarisches Meisterwerk? Gibt ja keinen Pulitzer Preis hier“.

So einfach ist es für mich damit nicht abgetan, denn im Laufe der Zeit hat sich das ganze Projekt rundum not only salad zu einer echten Herzensangelegenheit für mich entwickelt. Einerseits will ich nichts auslassen, auf der anderen Seite weiß ich, dass ich mich hier im schnelllebigen World Wide Web befinde, wo Geschwindigkeit an der Tagesordnung steht – kurzum ich möchte dich auch nicht zuspamen 😉

Nun zum Eigentlichen

Aber irgendwann muss man ja mal anfangen, weswegen ich nun nach langem Hin und Her einfach starte. Obwohl ich eine große Freundin vieler Worte bin, versuche ich mich so kurz wie möglich zu halten.

Immer, wenn mir Leute von ihrer Auslandserfahrung berichten, schwärmen sie nicht nur von grandiosen Erlebnissen und echten Abenteuern. Sie berichten vor allem davon, dass sie sich nun als komplett neuen Menschen sehen. Sie sagen, dass es ein Leben vor dem Ausland und ein Leben nach dem Ausland gibt. Früher konnte ich es nie komplett nachvollziehen und tat das einfach mal so mit einem Lächeln ab. Heute weiß ich was sie meinen, wenn sich das alte Ich plötzlich in ein komplett neues Ich verwandelt, ohne das alte komplett hinter sich zu lassen – ein alter neuer, neu alter „ICH-Hybrid“ sozusagen. Das ist jetzt etwas kompliziert zu beschreiben, aber du weißt bestimmt, wie ich das meine. 😉

Warum ich euch das erzähle? Weil es mir irgendwie ganz genauso geht. Rückblickend betrachtet gibt es für mich eine Zeit vor August 2015 und eine Zeit danach. Früher hätte ich nie gedacht, dass mein Leben mal so sein wird, wie es jetzt ist. Das klingt ganz theatralisch, ich weiß, aber irgendwie ist es für mich auch so.

Heimkommen, erstmal mit ner Tiefkühlpizza auf die Couch Bindgewatching betreiben, anschließend eine Liaison mit Schoki, Chips & Co. eingehen – genauso so sah unter anderem mein „Früher“ aus. Ich wanderte Hin und Her von einem Extrem ins nächste. Angefangen bei „ab heute esse ich nie wieder Kohlenhydrate“ über „Ich esse jetzt nur noch eine Mahlzeit am Tag“ bis hin zu „Ganz egal, ich esse jetzt einfach alles wahllos in mich rein“. Diäten? Gibt wohl kaum eine, die ich auf meinem Weg zur Traumfigur nicht probiert habe und letztlich doch wieder gescheitert bin.

Frust, Fressen, Hungern, Frust, Fressen, Hungern – und so ging das über Jahre. Gesunder Lebensstil? Damals never ever! Hauptsache irgendwie endlich dünnwerden war meine Devise. Und was hatte ich davon? Gar nichts, abgesehen von ein paar Fettpölsterchen mehr, wachsender Zuckersucht und dem immer größer werdenden Irrglauben, dass alle anderen es schaffen, nur ich nicht!

Und dann kam der besagte August 2015

Wieso, weshalb, warum gibt es später mal. Von einem Tag auf den nächsten stellten wir, mein Freund Marcus und ich, alles um. Was ich so richtig tat, wusste ich damals noch nicht, aber Hauptsache erstmal raus aus der Welt der Geschmacksverstärker und des unkontrollierten Essens. Frust, Fressen, Hunger, ungesund leben, sollte passé sein. Jeden Tag habe ich das Internet durchstöbert, mich belesen, was gut ist und was schlecht sein soll. Ich muss ehrlich sagen, dass mich keine der „fertigen Theorien“ über gesunde Ernährung hundertprozentig gekickt hat.

Deshalb habe ich Schritt für Schritt mein eigenes „Wir-leben-nun-endlich-gesund-Programm“ zusammengebastelt. Bisher funktioniert es super. Es für uns das Beste aus allen gesunden Essenswelten. Andere Diätformen waren für mich immer mit Verzicht verbunden. Alles, was nach August 2015 kam, ist für mich absolut ein Gewinn. Und genau das ist es, was not only salad will: unsere Erfahrung mit dir teilen. Dass ich tatsächlich abnehmen kann, ohne in Verzicht leben zu müssen, hätte ich nie gedacht. Nun habe ich vom Gewicht her fast einen ganzen Bierkasten hinter mir gelassen. Ich fühle mich fitter und gesünder als je zuvor. Optisch gesehen bin ich noch lange nicht an meinem Ziel angekommen, aber das ist vollkommen okay. Mittlerweile habe ich gelernt, dass man Zeit braucht, wenn man gesund abnehmen möchte.

Ansprechen möchten wir aber nicht nur Leute, die abnehmen wollen, sondern jeden, der etwas ändern und einen Schritt in die gesündere Richtung machen möchte. Wie der Name des Blogs schon sagt, bedeutet „gesund“ in unseren Augen nicht, dass man sich von nun an nur noch von Salat ernähren darf. Ganz im Gegenteil 😉

Hauptsächlich werde ich, Sandy, hier von unseren Erfahrungen berichten, aber ab und zu liest du auch von meinem Freund Marcus.

So, das war’s jetzt erstmal. Wie du vielleicht gemerkt hast, liegt für mich die Würze nicht unbedingt immer in der Kürze. Genau deshalb gibt es für dich – solltest du lieber auf schnellem Wege Infos erhaschen wollen – unter allen langen Beiträgen eine knackige Zusammenfassung. 😉

Jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Eintauchen in die Welt von not only salad.

Kleiner aber wichtiger Hinweis vorab: Ich bin keine Ernährungswissenschaftlerin, -beraterin oder -medizinerin. Alles, was ich dir hier berichte, basiert auf unserer Erfahrung und persönlichen Meinung, ersetzt aber keine ärztliche Beratung.

Wundervolle Grüße
Sandy